Energiespar-Tipp's

 

 

 

 

 

 

 

 Kessel austauschen

Über den Austausch des Standardheizkessels durch einen modernen Öl- oder Gas- Brennwertkessel werden rund 25-30% an Energie eingespart. Die Amortisation, also die Zeit in der sich die Investition bezahlt macht, liegt je nach Energiepreisen bei 5 bis 7 Jahren. Wird ein Brennwertkessel mit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung oder gar zur Heizungsunterstützung kombiniert, werden zusätzlich 6-20% an Energie eingespart. Für die Modernisierung eignen sich ebenfalls Wärmepumpen und moderne Holzzentralheizkessel. Weitere positive Impulse ergeben sich durch Förderprogramme des Bundes ( solange es noch welche gibt), die die Steigerung der Energieeffizienz durch Direktzuschüsse im Rahmen des Marktanreizprogramms oder durch zinsgünstige Darlehnsprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau fördern. Wird eine Heizungsmodernisierung durchgeführt, sollten die weiteren Anlagenkomponenten wie Regelungstechnik, Pumpen und Heizkörper ebenfalls erneuert werden, denn die Effizienz der Anlage kann hierdurch noch weiter erhöht werden. Der zweite Investitionsfall ist die Volldämmung der Ausgangshäuser auf das Niveau eines Neubaus nach Energieeinsparverordnung, EnEV. Soll über die Dämmung ebenfalls 25-30% an Energie eingespart werden, wie im Fall des anlagentechnischen Beispiels, so sind Investitionskosten erforderlich, die beim 2,5 fachen der Investition in die anlagentechnische Modernisierung liegen. Technisch machbar ist die Kombination aufwendiger Dämmmaßnahmen und Erneuerungen der Fenster in Verbindung mit einer Modernisierung und dem Einsatz erneuerbarer Energien. In solchen Fällen kann der Energieverbrauch der Häuser um über 70% abgesenkt werden, sodass man Neubauniveau nach der EnEV erreichen kann. Allerdings schlagen solche Investitionen bei unserem Ausgangsfall mit über 45000€ zu Buche. Die Amortisationszeit liegt dann bei mindestens 18 bis 20 Jahren. In der Regel zwingen knappe finanzielle Ressourcen dazu, die energetische Modernisierung des Gebäudes in zwei Schritten vorzunehmen.
1.Investition in die anlagentechnische Erneuerung
2.Maßnahmen an der Gebäudehülle

Bei knappen Finanzen entscheidet in der Regel das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Allerdings sollte bei der Reihenfolge der Maßnahmen physikalische Zusammenhänge beachtet werden. So sinkt der Wirkungsgrad eines alten Heizkessels nach einer Maßnahme in die Verringerung des Wärmebedarfs über Dämmung. Die Absenkung des Nutzungsgrades kommt durch überproportional steigende Stillstandsverluste des Kessels zustande. Wird aber in einem ersten Schritt der Standardheizkessel durch einen modernen modulierend arbeitenden Brennwertkessel mit sehr geringen Stilstandsverlusten und hohem Wirkungsgrad ersetzt, kommt es sofort zu einer Absenkung des Energieverbrauchs von bis zu 30%, auch wenn die Maßnahmen an der Gebäudehülle zunächst zurück gestellt wird.

 

  

Die Heizung tunen

In vielen Häusern ist es möglich die Heizungskosten zu reduzieren.
Durch die optimale Einstellung von der Heizungsanlage einschließlich Pumpen, Regelung und Thermostatventilen sind Energieeinsparungen von bis zu 20% erreichbar. Durchschnittlich ist in den Haushalten eine Einsparung von 10kWh/m²a möglich.
Nur mit drei Schritten können Sie es schaffen Ihre Heizung Optimal Ihren Bedürfnissen anzupassen und somit Geld sparen.

Erster Schritt: Hydraulischer Abgleich

Meistens ist es so das dass Erdgeschoss schön warm ist (da meist nahe am zentralen Heizkessel im Keller) und in den oberen Etagen reicht die bereitgestellte Wärme oft nicht aus.
Oftmals wird dann fälschlicherweise die Vorlauftemperatur der Heizanlage erhöht oder der Volumenstrom der Heizungswälzpumpe. Dies benötigt zusätzlich Energie aber beseitigt nicht die eigentliche Ursache für das Problem.
Durch einen hydraulischen Abgleich wird sichergestellt das alle Heizkörper unabhängig von der Entfernung zur Wärmequelle mit der notwendigen Menge an Heizwarmwasser versorgt wird.

Zweiter Schritt: Heizkurveneinstellung

Oftmals besteht durch zusätzliche Wärmedämmungen oder ähnliches, ein nicht mehr so hoher Energiebedarf. So muss die Vorlauftemperatur angepasst werden, da zu Hohe Vorlauftemperaturen ungewollte Verluste in der Heizungsanlage zur folge haben.
Daher ist eine Anpassung der Vorlauftemperatur über eine Änderung der Heizkurve unbedingt erforderlich.

Dritter Schritt: Adaptive Regelung der Vorlauftemperatur

Durch den Einsatz von Systemen, bei denen die an den Heizkörpern installierten Heizkostenverteiler zur Optimierung der Heizungsanlage beitragen.
Abhängig vom Gebäudewärmebedarf wird die Vorlauftemperatur schrittweise an den Wärmebedarf der Nutzer angepasst. Dadurch sind Einsparungen von 1-2% möglich.

 Solar für die perfekte Ergänzungsenergie

 Die Kombination einer effizienten Gas- oder Öl- Brennwertheizung mit einer leistungsfähigen Solaranlage ist der beliebteste Einstieg in die Nutzung regenerativer Energien. Dafür gibt es viele gute Gründe. Der wichtigste ist die Tatsache, dass Deutschland Sonnenverwöhnter ist, als allgemein angenommen wird. So kann während der warmen Jahreszeit der Warmwasserbedarf in der Regel problemlos durch die Solaranlage gedeckt werden und bei Sonnenschein in Herbst, Frühjahr und Winter trägt die Sonnenenergie auch zur Heizungsunterstützung bei. Grundsätzlich bestehen Kombination aus Brennwertgerät und Solar aus drei Komponenten. Dem Heizgerät, den Solarkollektoren und einem auf den bestehenden Bedarf zugeschnittenen Warmwasserspeicher. Unterschieden werden darüber hinaus zwei Systeme. Die reine solare Warmwasserbereitung und solarer Heizungsunterstützung, die nochmals effektiver die Möglichkeit der Sonnenenergie ausnutzt.

 Wärmepumpen für die Unabhängige Energie

 Wer sich für eine elektrisch angetriebene Wärmepumpe entscheidet, verabschiedet sich nicht nur von den Energieträgern Gas und Öl, sondern heizt auch besonders umweltfreundlich. Unterschieden werden bei Wärmepumpen drei Arten von Wärmequellen. Neben der Erdwärme kann auch das Grundwasser genutzt werden. Eine Luft/Wasser- Wärmepumpe nutzt schließlich die Wärme in der Umgebung. Besonders empfehlenswert für Einfamilienhäuser ist eine Wärmepumpe, die Heizung und Warmwasserspeicher miteinander kombiniert. Bei Mehrfamilienhäusern kommen leistungsfähige Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser- Wärmepumpen zum Einsatz, die in ihrer Leistung großen Gas- oder Ölheizkesseln in nichts nachstehen.

 

 

 Luft/Wasser Heizungs-Wärmepumpe Logafix WPL60 I(L) mit integrierten Warmwasser-  Speicher Logalux WWSP301

 

 

 

 

                                Holzpellets

Verbrauch

Auf die Verbrauchsmenge von Pellets wirkt sich die Qualität der Pellets, der exakte Wärmebedarf und natürlich auch die Funktionalität des Ofens oder Heizkessels aus.

Um den Verbrauch grob zu ermitteln, kann man sich an einige gängige Grundformeln halten. Für eine 10kW Anlage rechnet man durchschnittlich mit einem Verbrauch von ca. 2,5 kg Pellets.

Dabei entsprechen diese 2,5 kg Pellets ca. 1,25 Liter Heizöl oder 1,25 m3 Gas.

Bei einem 10 kW Einzelofen kann man bei durchschnittlicher Heizleistung von mindestens 1,5 to. Pellets /Jahr ausgehen.

Dieser Ofen kann theoretisch um die 100 m2 heizen.

Der Verbrauch eines Einfamilienhauses mit einer 15 kW Anlage muss mit bis zu 4 Tonnen pro Jahr veranschlagt werden.

Lagergröße

1 to. Pellest benötigen 1,53 m3 Lagerraum.

 
 
Wie viel Energie verbraucht man für die Heizung?

Je Quadratmeter Wohnfläche braucht man zwischen 100 und 200 Kilowattstunden Heizenergie jährlich. Das sind 10 bis 20 Liter Heizöl bzw. Kubikmeter Erdgas. Für eine 100 qm-Wohnung braucht man also jährlich 1.000 Liter Heizöl. Die Kilowattstunde Heizöl oder Gas kostet gut 6 Cent im Gegensatz zum Strom, der 23 Cent kostet. Damit kostet die Heizung der 100 qm Wohnung 600 Euro im Jahr, wenn mit Öl oder Gas geheizt wird.

Der Durchschnittshaushalt (im ungedämmten Haus) gibt 718 Euro jährlich für Heizung und Warmwasser aus. Obwohl die dreifache Energie für die Heizung gebraucht wird, kostet die Heizung nur halb so viel wie der gesamte Stromverbrauch, weil Strom viermal so teuer ist. Sparsame neue Häuser verbrauchen statt 100 Kilowattstunden nur 30 Kilowattstunden je Quadratmeter (Niedrigenergiehaus) und Jahr oder sogar nur 10 Kilowattstunden (Passivhaus). Weil ein Liter Öl zehn Kilowattstunden Energie enthält, spricht man vom Drei-Liter-Haus oder vom Ein-Liter-Haus.

 

 

Hydraulischer Abgleich

 

 

 Geld sparen durch einen hydraulischen Abgleich!

Der hydraulische Abgleich hilft das Wohnklima im Haus zu verbessern und Energie zu sparen. Lassen Sie unbedingt den hydraulischen Abgleich durchführen, denn so kann Ihre Heizungsanlage viele Jahre effizienter und umweltschonender arbeiten. Dieser Maßnahme muss nur einmal stattfinden und senkt schnell Ihre Heizkosten.

Wenn die Heizkörper rauschen und es in den oberen Stockwerken nicht richtig warm wird, dann hilft oft ein hydraulischer Abgleich das Problem zu lösen. Das Wasser in der Heizungsanlage geht immer den Weg des geringsten Widerstandes. Heizkörper, die näher am Heizkessel liegen oder mit dickeren Rohren angeschossen worden sind, werden also besser mit warmem Heizungswasser versorgt, als die weiter entfernten.

Nicht die Pumpe ist das Problem

Eine schnelle Lösung für dieses Problem ist die Leistungssteigerung der Pumpe Ihrer Heizung. Die Heizkörper werden dadurch warm, jedoch bleibt oftmals das Rauschen in den Heizkörpern bestehen. Zusätzlich verbraucht die Pumpe viel mehr Strom und die bereits gut funktionierenden Heizkörper werden zu warm. Wenn Sie dazu noch Besitzer einer Brennwertheizung sind, dann ist dieser Weg gänzlich falsch, denn die erhöhte Rücklauftemperatur hat einen negativen Einfluss auf den Wirkungsgrad ihrer Heizungsanlage. Vermeiden Sie also eine solche Maßnahme.

Was ist ein hydraulischer Abgleich?

Beinahe alle Heizkörper haben voreinstellbare Thermostatventile. An diesen Ventilen kann ein Fachmann den Widerstand für das Heizungswasser einstellen.
Das Ziel des hydraulischen Abgleichs ist es, die Durchflussmenge der gut durchströmten Heizkörper zu senken und somit überall in der Heizungsanlage gleiche Strömungsverhältnisse zu schaffen. Wenn alle Heizkörper gleich gut durchströmt werden, kann die Heizungspumpe auf der optimalen Stufe energiesparend arbeiten und im ganzen Haus werden die Heizkörper gleichmäßig warm.

Wie wird ein hydraulischer Abgleich durchgeführt?

Als erstes muss ein Fachmann den Zustand der Heizungsanlage erfassen und sich einen Überblick verschaffen. Dann kann mit Hilfe von speziellen Computerprogrammen die optimale Einstellung für jeden Heizkörper ermittelt werden.
Wenn die Auswertung der Daten erfolgt ist, muss jeder Heizkörper im Haus eingestellt werden (Die Thermostatköpfe werden entfernt und die Einstellung wird am Ventil vorgenommen). Zum Schluss wird die Leistung der Pumpe korrekt eingestellt.

Warum soll man einen hydraulischen Abgleich durchführen?

  • Energie einsparen
    Nicht nur die höhere Pumpenleistung, sondern auch die erhöhte Rücklauftemperatur und die evtl. zu hohen Raumtemperaturen erhöhen den Energieverbrauch.
  • Geld sparen
    Durch den gesenkten Verbrauch haben Sie auch geringere Brennstoffkosten.
  • Wohnkomfort erhöhen
    Alle Heizkörper werden gleichmäßig warm, es kommt nicht mehr vor, dass das Kinderzimmer erst warm ist, wenn im Wohnzimmer schon lange Saunatemperaturen herrschen. Ferner werden Geräusche in der Heizungsanlage minimiert (rauschende Heizkörper).
  • Fördermöglichkeiten
    In der Vergangenheit wurde diese Maßnahme gefördert. Daher lohnt sich auch immer ein Blick auf die aktuellen Förderbedingungen.

Was kostet ein hydraulischer Abgleich und wann rechnet er sich?

Die Investitionskosten richten sich natürlich nach Größe und Beschaffenheit der Heizungsanlage. Sind schon Heizkörper-Thermostatventile mit Voreinstellung eingebaut, verringern sich die Kosten gewaltig. Man kann mit 1 bis 6 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche rechnen, wenn keine TH-Ventile mit Voreinstellung installiert sind. Es können aber durchaus bis zu einem Euro pro Quadratmeter und Jahr eingespart werden. Wenn Sie jetzt ein Haus mit 150 m² Fläche haben, dann können Sie auch 150 Euro pro Jahr einsparen und haben die Kosten für den hydraulischen Abgleich in wenigen Jahren amortisiert. Ein hydraulischer Abgleich rechnet sich also.

Wo lohnt sich der hydraulische Abgleich besonders?

Prinzipiell lohnt der Abgleich in jeder Heizungsanlage, die die oben genannten Probleme hat (Heizkörper rauschen, Heizkörper werden nicht richtig warm). Unabhängig davon sollte ein hydraulischer Abgleich in jeder Heizungsanlage durchgeführt werden, die mit einem Brennwertkessel beheizt wird, weil durch den hydraulischen Abgleich die Rücklauftemperaturen gesenkt werden können. Dies hat einen direkten Einfluss auf den Wirkungsgrad Ihrer Heizung.

Expertenmeinung zum hydraulischen Abgleich

Der hydraulische Abgleich ist einer der besten Wege, die Heizkosten zu senken. Das ist eine einfache, schnelle und kostengünstige Variante, die jeder Heizungsbesitzer durchführen sollte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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